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<title>Bockstensmann</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Bockstensmann</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der <b>Bockstenmann</b> (auch <b>Bocksten-Mann</b>, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Schwedische_Sprache" title="Schwedische Sprache">schwedisch</a></span> <span lang="sv-Latn" style="font-style:italic"><b>Bockstensmannen</b></span>) ist eine <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">mittelalterliche</a> <a href="Moorleiche" title="Moorleiche">Moorleiche</a>, die 1936 im <a href="Schweden" title="Schweden">schwedischen</a> Hochmoor <i>Bockstens mosse</i> <a href="Arch%C3%A4ologischer_Fund" title="Archäologischer Fund">gefunden</a> wurde.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Besonderheit dieses Fundes ist die nahezu vollständig erhaltene Kleidung des Mannes. Die Funde sind in der Obhut des <i>Hallands kulturhistoriska museum</i> von <a href="Varberg" title="Varberg">Varberg</a> in <a href="Halland" title="Halland">Halland</a> und gehören dort zu den wichtigsten Exponaten der Dauerausstellung.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fundort">Fundort</h2></div>
<p>Das <a href="Moor" title="Moor">Moor</a> liegt beim Ort Rolfstorp in der <a href="Varberg_(Gemeinde)" title="Varberg (Gemeinde)">Gemeinde Varberg</a>. Der Fundplatz liegt an einem Teil der ehemaligen <a href="Via_Regia" title="Via Regia">Via Regia</a>, die im Mittelalter ein Hauptweg der Region war. In den 1880er Jahren wurde bei dem <a href="Hochmoor" title="Hochmoor">Hochmoor</a> ein Bauernhof gegründet. In den folgenden Jahren wurde das Moor durch <a href="Drainage_(Boden)" class="mw-redirect" title="Drainage (Boden)">Drainage</a> für die spätere <a href="Torf" title="Torf">Torfgewinnung</a> vorbereitet. Bereits 1934 wurde bei der <a href="M%C3%A4hen" title="Mähen">Mahd</a> der Moorwiese eine Schuhsohle entdeckt, die der <a href="Kurator" title="Kurator">Kurator</a> des örtlichen Museums, Albert Sandklef, jedoch für uninteressant hielt.<br>Fundort: <span id="text_coordinates" class="coordinates -print"><a class="external text" href="geo:57.116666666667,12.574722222222"><span title="Breitengrad">57°&nbsp;7′&nbsp;0″&nbsp;<abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">12°&nbsp;34′&nbsp;29″&nbsp;<abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">57.116666666667</span><span class="longitude">12.574722222222</span><span class="elevation"></span></span><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fund">Fund</h2></div>

<p>Am 22. Juni 1936, einen Tag vor dem <a href="Mittsommerfest" title="Mittsommerfest">Mittsommerfest</a>, arbeitete der 11-jährige Thure G. Johansson mit Pferd und <a href="Egge_(Landtechnik)" title="Egge (Landtechnik)">Egge</a> auf dem Moor seiner Eltern, während sein Vater eine Scheune für die Lagerung von Torf vorbereitete. Zwischen 18 und 19&nbsp;Uhr verhängte sich ein Gegenstand in der Egge, der an Sackleinen erinnerte. Als Thure die Stelle genauer untersuchte, fand er Skelettteile, die er zunächst für Tierknochen hielt. Er holte seinen Vater herbei, der die menschlichen Knochen erkannte.
</p><p>Am folgenden Tag informierte der Vater den örtlichen <a href="Gendarmerie" title="Gendarmerie">Gendarmen</a>, der auch der Friedhofswächter der Gemeinde war, da der Leichnam zur Beerdigung auf den örtlichen Friedhof überführt werden sollte. Im weiteren Verlauf begutachteten der Gendarm und ein Arzt den Fund und stellten fest, dass der gefundene Mann schon sehr lange tot sein müsste. Der Gendarm nahm einige Knochen und Kleidungsteile mit nach Hause und der Arzt kontaktierte Albert Sandklef, den Leiter des Museums Varberg. Dieser fuhr sofort zur Wohnung des Beamten und besah sich die Knochen. Zwei Tage später kam er mit mehreren Wissenschaftlern zum Fundplatz zurück. Zu den Fachleuten gehörte auch ein <a href="Geologie" title="Geologie">Geologieprofessor</a>, der mit seinen Studenten in der Nähe Untersuchungen durchführte. Als erstes wurde der Fund fotografiert und ausgemessen. Danach wurden die noch in der Erde befindlichen Teile <a href="Ausgrabung" title="Ausgrabung">ausgegraben</a> und in das Museum von Varberg gebracht.
</p><p>Nach den Feiertagen nahm Albert Sandklef Kontakt mit dem <a href="Staatliches_historisches_Museum_(Schweden)" title="Staatliches historisches Museum (Schweden)">Staatlichen Historischen Museum</a> in <a href="Stockholm" title="Stockholm">Stockholm</a> auf, das einen Konservator und einen <a href="Textilarch%C3%A4ologie" title="Textilarchäologie">Textilexperten</a> nach Varberg sandte, um die wissenschaftlichen Untersuchungen zu unterstützen. Nach der Konservierung des Fundes wurde dieser 1937 im Museum von Varberg ausgestellt. Die Kleidung wurde zunächst hängend, seit dem Ende der 1970er Jahre liegend präsentiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Befunde">Befunde</h2></div>


<p>Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann, der von einem durch seinen Körper in den Boden getriebenen <a href="Eiche" class="mw-redirect" title="Eiche">Eichenholzpfahl</a> auf dem Grund des damals noch offenen Sees verankert wurde. Über ihm lag ein zweiter Pfahl aus <a href="Birke" class="mw-redirect" title="Birke">Birkenholz</a>. Spuren an der Kleidung und dem Hüftbein des Opfers deuten darauf hin, dass seine Mörder versucht hatten, einen weiteren Pflock durch den Mann zu schlagen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anthropologische_Befunde">Anthropologische Befunde</h3></div>
<p>Nach neueren Untersuchungen war der Mann etwa 170 bis 175&nbsp;cm groß, von schlanker Gestalt und hatte etwa schulterlange, wellige Haare. Die oberen Körperteile waren durch die Egge beschädigt, doch der Unterleib mit Ausnahme des rechten Fußes war noch vollständig intakt. <a href="Skelett" title="Skelett">Skelett</a>, Haut, Haare, Magen und Gehirn waren sehr gut erhalten geblieben. Auch Lunge, Leber und einige Knorpel waren gut erhalten. Der Schädel selbst war durch die <a href="Humins%C3%A4uren" title="Huminsäuren">Moorsäuren</a> entkalkt und aufgeweicht. Er war am Stirnbein leicht eingedrückt und hatte eine massive Beschädigung an der rechten Seite. Die Haut des Kopfes war jedoch größtenteils zersetzt.<sup id="cite_ref-Brock_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Brock-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="Gebiss" title="Gebiss">Gebiss</a> des Mannes hatte relativ gesunde <a href="Zahn" title="Zahn">Zähne</a>, ohne Anzeichen von <a href="Karies" class="mw-redirect" title="Karies">Karies</a> und <a href="Parodontitis" title="Parodontitis">Parodontitis</a>. Der <a href="Unterkiefer" title="Unterkiefer">Unterkiefer</a> war durch den Druck der darüber lastenden Torfschichten etwas flach gedrückt und deformiert. Aufgrund der rechtsmedizinischen Untersuchung der Zähne durch einen <a href="Odontologie" title="Odontologie">Odontologen</a> wurde ein <a href="Lebensalter" title="Lebensalter">Lebensalter</a> des Mannes von etwa 25 bis 35 Jahren angenommen. Dagegen schätzte der <a href="Osteologie" title="Osteologie">Osteologe</a> Nils-Gustaf Gevall, dass der Mann aufgrund der Skelettmerkmale zwischen 35 und 40 Jahre alt war. Es ist sogar möglich, dass er bis zu 60 Jahre alt war. Am Skelett wurden Anzeichen einer <a href="Gicht" title="Gicht">Gichterkrankung</a> diagnostiziert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Todesursache">Todesursache</h3></div>
<p>Lange Zeit war unklar, ob der Bockstenmann <a href="Mord" title="Mord">gewaltsam</a> zu Tode kam. Im Januar 2006 führte die genaue Untersuchung eines Kunststoffmodells des Schädels zu dem Ergebnis, dass der Mann zunächst einen Schlag auf den Unterkiefer, danach einen Schlag auf das rechte Ohr und schließlich einen weiteren Schlag etwas weiter in Richtung Hinterkopf erhielt, die wahrscheinlich direkt zu seinem Tode führten. Die letzten Schläge erhielt er vermutlich, als er schon auf dem Boden lag. Als Tatwaffe könnte ein Pfahl oder Hammer in Frage kommen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kleidung">Kleidung</h3></div>
<p>Eine <a href="Textilarch%C3%A4ologie" title="Textilarchäologie">textilarchäologische</a> Besonderheit stellt die nahezu vollständig erhaltene Kleidung des Mannes dar. Hier liegt der am besten <a href="Erhaltungsbedingungen_f%C3%BCr_organisches_Material" title="Erhaltungsbedingungen für organisches Material">erhaltene</a>, vollständige Satz Alltagskleidung eines <a href="Sp%C3%A4tmittelalter" title="Spätmittelalter">spätmittelalterlichen</a> Mannes in Europa vor. Die Kleidung ist aus grobem <a href="Streichgarn" title="Streichgarn">Streichgarn</a> aus Schafwolle gewebt. Als Kopfbedeckung trug der Mann eine <a href="Gugel_(Kleidung)" title="Gugel (Kleidung)">Gugel</a> mit einem 90&nbsp;cm langen und 2&nbsp;cm breiten Schwanz,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> an den Beinen zwei wollene <a href="Beinlinge" title="Beinlinge">Beinlinge</a>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als äußeren Schutz trug der Mann einen <a href="Mantel" title="Mantel">Mantel</a>. Außerdem fand man noch einen Stoffbeutel, Fußlappen, Lederschuhe, einen Gürtel und ein Lederetui mit zwei Messern. Das Lederetui war etwa 40&nbsp;mm breit, 62&nbsp;mm lang und in drei Schichten gefertigt. Auf der äußersten Schicht war ein Zeichen eingeritzt, das man als Kombination aus einem <a href="Andreaskreuz" title="Andreaskreuz">Andreaskreuz</a> und einem <a href="Georgskreuz" title="Georgskreuz">Georgskreuz</a> deutete. Dies entspricht dem gleichen Muster wie die <a href="Union_Jack" title="Union Jack">britische Flagge</a>. Auf der inneren Schicht befand sich das Symbol eines Stabes, der durch eine kleinere Version des Zeichens der Außenschicht abgeschlossen wurde. Die Metallteile wie Messer und Gürtelschnallen waren vergangen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Datierung">Datierung</h3></div>
<p>Aufgrund der gefundenen Kleider, speziell mit Hinblick auf die Gugel, wurde der Fund <a href="Klassifikation" title="Klassifikation">textiltypologisch</a> ins 14. Jahrhundert <a href="Datierung" title="Datierung">datiert</a>. Owe Wennerholm merkte an, dass ähnliche Kopfbedeckungen schon früher verwendet wurden und schlug einen Todeszeitpunkt zwischen 1250 und 1520 vor.<sup id="cite_ref-Wennerholm_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wennerholm-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den 1980er-Jahren wurde eine Stoffprobe <a href="Radiokohlenstoffdatierung" class="mw-redirect" title="Radiokohlenstoffdatierung"><sup>14</sup>C-Datiert</a> untersucht. Das Ergebnis gibt eine 68-prozentige Sicherheit für die Periode von 1290 bis 1410 und eine 95-prozentige Sicherheit für den Zeitraum 1290 bis 1430. Eine genauere Eingrenzung der Datierung ist momentan nicht möglich, da die Messergebnisse durch die sehr lange Lagerung der Kleidung im Moor und deren anschließende Konservierung beeinträchtigt wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Deutung">Deutung</h2></div>
<p>Mehrere Wissenschaftler, darunter Albert Sandklef, Margareta Nockert und Owe Wennerholm, versuchten, die <a href="Identit%C3%A4t" title="Identität">Identität</a> des Bockstenmannes zu klären und legten dazu verschiedenste Theorien vor.
</p><p>Die Einordnung des Bockstenmannes in eine <a href="Sozialer_Status" title="Sozialer Status">soziale Gruppe</a> der damaligen Gesellschaft erfolgte vor allem aufgrund der gefundenen Kleidung. Soziale Unterschiede wurden früher vor allem über die Kleidung und über die Menge, Verarbeitung und Qualität der verwendeten Stoffe und Kleidungsdetails zum Ausdruck gebracht. Gugeln waren im Mittelalter ein weit verbreitetes Kleidungsstück, das auch von Personen des <a href="Adel" title="Adel">Adels</a> getragen wurde. Daraus folgerte der schwedische Amateurhistoriker Owe Wennerholm, dass es sich bei dem Bockstenmann beispielsweise um einen Steuereintreiber oder einen Rekrutenwerber handeln könne.<sup id="cite_ref-Wennerholm_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-Wennerholm-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da Gugeln auch von Klerikern getragen wurden, stellte er die Vermutung auf, dass der Mann Mitglied einer <a href="Ordensgemeinschaft" title="Ordensgemeinschaft">Ordensgemeinschaft</a> gewesen sein konnte. Wennerholm will auf einem Grabungsfoto im Archiv des Museums einen Gegenstand erkannt haben, den er als kleines <a href="Wappenschild" title="Wappenschild">Wappenschild</a> mit den <a href="Insignien" class="mw-redirect" title="Insignien">Insignien</a> des <a href="Link%C3%B6ping" title="Linköping">Linköpinger</a> <a href="Dompropst" title="Dompropst">Dompropstes</a> Simon Gudmundi deutete. Gudmundi soll sich in der Gegend aufgehalten haben, um im Ort Mute ein <a href="Wunder" title="Wunder">Wunder</a> zu untersuchen, das für die <a href="Heiligsprechung" title="Heiligsprechung">Heiligsprechung</a> der <a href="Katharina_von_Schweden" title="Katharina von Schweden">Katharina von Schweden</a> genutzt werden sollte. Gudmundi soll im Jahre 1491 auf Anstiftung des Priesters <a href="Hemming_Gadh" title="Hemming Gadh">Hemming Gadh</a> erschlagen worden sein, der an Gudmundis Stelle das Amt des Dompropstes einnehmen wollte, und somit auch ein Mordmotiv hätte.<sup id="cite_ref-Wennerholm_7-2" class="reference"><a href="#cite_note-Wennerholm-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allerdings existiert weder in den Fundberichten, noch im Museum selbst ein Hinweis auf die Existenz dieses Wappenschildes.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lokale_Sage">Lokale Sage</h3></div>
<p>Kurz nach der Auffindung des Bockstenmannes berichtete ein Bauer aus dem Ort <a href="Grimeton" title="Grimeton">Grimeton</a> von einer <a href="Sage" title="Sage">Sage</a>, die er als Kind gehört hatte. Zwei Personen sollen seinem Vater einen Mann beschrieben haben, der durch die Gegend zog und Soldaten anwarb. Dieser Mann wurde von Bauern erschlagen und in einem Moor vergraben. Danach begann der Mann als <a href="Geist" title="Geist">Geist</a> in der Gegend zu <a href="Spuk_(Erscheinung)" title="Spuk (Erscheinung)">spuken</a>; um ihn daran zu hindern, wurden Pfähle durch den Körper geschlagen, was auch zum Ende des Spukes führte. Diese Sage war eins der Indizien für die, bereits oben erwähnte, Deutung Wennerholms des Bockstensmannes als Rekrutenwerber.<sup id="cite_ref-Wennerholm_7-3" class="reference"><a href="#cite_note-Wennerholm-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der alte Bauer meinte aber, dass es sich um den Ort Nackhälle beim Moor <a href="Nationalpark_Store_Mosse" title="Nationalpark Store Mosse">Store Mosse</a> handelt, doch er könnte die Handlung auch verlegt haben, da er aus jener Gegend stammte.
Diese Sage war den älteren Bürgern des Ortes Nackhälle nach Befragungen von Albert Sandklef und Karl Andersson jedoch unbekannt.<sup id="cite_ref-Brock_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Brock-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Frau_von_Luttra" title="Frau von Luttra">Frau von Luttra</a></li>
<li><a href="Dannike-Frau" title="Dannike-Frau">Dannike-Frau</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Wijnand_van_der_Sanden" title="Wijnand van der Sanden">Wijnand van der Sanden</a>: <cite style="font-style:italic">Mumien aus dem Moor: die vor- und frühgeschichtlichen Moorleichen aus Nordwesteuropa</cite>. Batavian Lion International, Amsterdam 1996, ISBN 90-6707-416-0, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>85</span> (niederländisch: <cite class="lang" lang="nl" dir="auto" style="font-style:italic">Vereeuwigd in het veen</cite>. Übersetzt von Silke Henning).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bockstensmann&amp;rft.au=Wijnand+van+der+Sanden&amp;rft.btitle=Mumien+aus+dem+Moor%3A+die+vor-+und+fr%C3%BChgeschichtlichen+Moorleichen+aus+Nordwesteuropa&amp;rft.date=1996&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9067074160&amp;rft.pages=85&amp;rft.place=Amsterdam&amp;rft.pub=Batavian+Lion+International" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Margareta Nockert: <cite class="lang" lang="sv" dir="auto" style="font-style:italic">Bockstensmannen och hans dräkt</cite> (=&nbsp;<cite class="lang" lang="sv" dir="auto" style="font-style:italic">Varbergs Museum Årsbok</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>48</span>). Hallands Länsmuseer u. a., Varberg 1997, ISBN 91-85720-30-5 (schwedisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bockstensmann&amp;rft.au=Margareta+Nockert&amp;rft.btitle=Bockstensmannen+och+hans+dr%C3%A4kt&amp;rft.date=1997&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9185720305&amp;rft.place=Varberg&amp;rft.pub=Hallands+L%C3%A4nsmuseer+u.+a.&amp;rft.series=Varbergs+Museum+%C3%85rsbok" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Albert Sandklef: <cite class="lang" lang="sv" dir="auto" style="font-style:italic">Bockstensmannen. Fyndet, konserveringen, dateringen, dräkten, mannen, myten</cite>. Fabel, Stockholm 1985, ISBN 91-7842-056-3 (schwedisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bockstensmann&amp;rft.au=Albert+Sandklef&amp;rft.btitle=Bockstensmannen.+Fyndet%2C+konserveringen%2C+dateringen%2C+dr%C3%A4kten%2C+mannen%2C+myten&amp;rft.date=1985&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9178420563&amp;rft.place=Stockholm&amp;rft.pub=Fabel" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Pablo Wiking-Faria: <cite class="lang" lang="sv" dir="auto" style="font-style:italic">Vem var Bockstensmannen?</cite> Carse, Fjärås 1989, ISBN 91-971061-7-8 (schwedisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bockstensmann&amp;rft.au=Pablo+Wiking-Faria&amp;rft.btitle=Vem+var+Bockstensmannen%3F&amp;rft.date=1989&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9197106178&amp;rft.place=Fj%C3%A4r%C3%A5s&amp;rft.pub=Carse" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Albert Sandklef (Hrsg.): <cite class="lang" lang="sv" dir="auto" style="font-style:italic">Bockstensmannen och hans tid</cite> (=&nbsp;<cite class="lang" lang="sv" dir="auto" style="font-style:italic">Varbergs Museum Årsbok</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>55</span>). Länsmuseet, Varberg 2008, ISBN 978-91-89570-11-5 (schwedisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bockstensmann&amp;rft.btitle=Bockstensmannen+och+hans+tid&amp;rft.date=2008&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9789189570115&amp;rft.place=Varberg&amp;rft.pub=L%C3%A4nsmuseet&amp;rft.series=Varbergs+Museum+%C3%85rsbok" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Bockstensmannen?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Bockstensmannen</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.museumhalland.se/"><i>Hallands Kulturhistoriska Museum.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 21.&nbsp;Juli 2015</span> (schwedisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABockstensmann&amp;rft.title=Hallands+Kulturhistoriska+Museum&amp;rft.description=Hallands+Kulturhistoriska+Museum&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.museumhalland.se%2F&amp;rft.language=sv">&nbsp;</span></li>
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<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Quelle: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.fmis.raa.se%2Fcocoon%2Ffornsok%2Fsearch.html">Originals</a></span> vom 1. Juli 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.fmis.raa.se/cocoon/fornsok/search.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.fmis.raa.se/cocoon/fornsok/search.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.fmis.raa.se</span></span>
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Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/1267512083">1267512083</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/6275166293207500710004/">6275166293207500710004</a></span> | </div>
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